November
2026

Romreise der Minis aus Aeschi, Deitingen und Subingen

27 Ministranten und 18 Erwachsene machten sich in einem Reisecar des Unternehmens Zerzuben aus dem Wallis auf den Weg Richtung Rom.

Die erste Nacht verbrachten wir in San Vincenzo, wo sich fast alle ausgelassen im klaren, warmen Meer vergnügten. Am Sonntagmorgen hiess es früh aufstehen, denn nach dem Frühstück feierten wir die Heilige Messe am Strand. Die Eucharistie mit Blick auf das Meer zu feiern, war sehr berührend.

Weiter ging die Fahrt nach Tarquinia. Direkt am Meer genossen wir ein feines Mittagessen. Unser Tagesziel war die Katakombe von San Calixtus. Sie dehnt sich auf einer Fläche von rund 15 ha aus und reicht,verteilt auf vier Ebenen, bis zu 20 m tief in den Boden und weist eine unterirdische Ausdehnung von rund 20 km auf. es befinden sich geschätzte 370'000 Gräber in der Katakombe. Wir statteten auch dem Heiligen Tarzisius, dem Patron der Ministranten, einen Besuch ab.

Zügig ging die Fahrt weiter nach Rom in unser Hotel Domus Aurelia. Nach dem Bezug der Zimmer und dem Abendessen, spazierten wir zum Petersplatz. Der beleuchtete Petersdom beeindruckte uns alle, auch jene, die ihn schon öfters gesehen haben. Weiter ging es zur Engelsburg, die nicht weniger imposant war, und mit einem Schlummertrunk am Ufer des Tibers liessen wir den Tag ausklingen.

Montags hiess es wiederum früh aufstehen, da der Besuch des Vatikanischen Museums auf dem Plan stand, und der Petersdom und die Kuppelerkundet werden wollten. Michelangelos Sixtinische Kapelle ist ein Wunderwerk der Malerei und dank unseren Führerinnen Patrizia, Kati und Cristin wurden wir perfekt durch die Menschenmenge gelotst.

Am Mittag genossen wir ein Picknick am Ufer des Tibers und dann stand Shoppen auf dem Tagesprogramm. Die Via del Corso eignete sich hervorragend dafür.

Am Dienstag, wie sollte es anders sein, mussten alle wieder früh aufstehen, um die Sehenswürdigkeiten im Zentrum zu besichtigen. Neben der Spanischen Treppe und dem Trevi Brunnen besuchten wir das Pantheon. Um 125 n.Chr. erbaut, ist es das am besten erhaltene antike Bauwerk der Stadt und berühmt für seine massive freitragende Betonkuppel und dem Oculus, der kreisrunden Öffnung mit einem Durchmesser von neuen Metern. - Einfachüberwältigend!

Santa sopra Niverva, die Kirche der Heiligen Katharina von Siena war ein Muss, besuchten wir doch auf dem Nachhauseweg die schöne von den Etruskern geprägte Stadt.

Auf der Terrasse des Capitolini hatten wir einen grossartigen Überblick über die Stadt.

Ein weiteres Highlight war der Besuch der Schweizer Garde am Dienstag. Die Garde, ein Corps, bestehend aus 135 Gardisten, welche den Papst 365 Tage im Jahr rund um die Uhr bewachen. Im Anschluss an die Führung durften wir mit Kaplan Anoop, begleitet von unserem Organisten Roman Halter, den Gottesdienst feiern.

Auch ein Muss war die Piazza Navona und das Colosseum byNight.

Am Mittwoch - früh aufstehen gehörte schon zum Programm -stand die Papstaudienz auf dem Petersplatz an. Einen guten Platz zu ergattern, wo man dem Papst bei seiner Rundfahrt nahe sein kann, war gar nicht so einfach. Zum Glück machten sich ein paar Unerschrockene kurz nach 06.00 Uhr auf den Weg, um zu reservieren. Und es hat sich gelohnt, Papst Leo XIV. fuhr zwei Mal an uns vorbei! Dank unseren gelben T-Shirts wussten die Daheimgebliebenen, das sind die Minis aus Aeschi-Subingen-Deitingen.

Gegen Abend begaben sich alle zur Papstbasilika Santa Maria Maggiore, sie ist die älteste und bedeutendste Marienkirche des Westens. Wir besuchten das einfache Grab von Papst Franziskus und feierten die Eucharistiei n einer Seitenkapelle, begleitet von wunderbaren Orgelklängen.

Jetzt ging es daran, schon bald Abschied von Rom zu nehmen, aber nicht ohne das Trastevere zu besuchen. Das flippige und trendige Bohème-Viertel Trastevere war vor Jahrhunderten die Heimat der Arbeiterklasse.

Wie kommt man in Rom am besten von A nach B? Ganz einfach! Mit dem Bus und der Metro - mit 45 Personen ein Abenteuer der besonderen Art.

Die Gewohnheit des Frühaufstehens war auch am Donnerstag von Vorteil, wollten wir doch pünktlich um 10.30 Uhr den Gottesdienst in der Basilika San Domenico, der Heimat der Heiligen Katharina, Vermittlerin in Kirchenpolitik, beginnen. Ihr Körper wurde zweigeteilt, der Kopf ist in Siena, der Körper in Rom.

Nach dem Check-in und dem Mittagessen erkundeten wir Siena. Die einen frönten dem Shopping die anderen besuchten den mit Mosaik bestückten Dom.

Das gemeinsame Abendessen mit dem vielstimmigen Sopran-Chor trällerte für Giulia ein "Happy Birthday".

In Siena sind Taxis rar, und so machten sich die Minis auf, um weitere Kilometer zu Fuss zurückzulegen. Ganze 80 km Fussmarsch bewältigten sie in diesen Tagen. BRAVO!

Die Rückreise am Freitag war staufrei und wir danken Yvo ganz herzlich! Dank ihm sind wir wieder wohlbehalten in Deitingen angekommen.

Ein RIESENGROSSES MERCI an Jela, Giulia, Maria, Nico (Ombre),Roman und alle begleitenden Erwachsenen für ihre grosse Unterstützung.

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"Regina dei Ministranti" bewegt, liebe MINIS dankefür den Titel und die Ehrung.

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